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Presseinformationen & Neuigkeiten

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Lösung mit Garantie für die Flexibilisierung

Das erfolgreiche BHKW BGA 136 erhält ab sofort 2 Jahre Herstellergarantie

Merkendorf, April 2018. Ab sofort versieht die agriKomp ihr erfolgreiches Blockheizkraftwerk BGA136 mit einer Herstellergarantie von 2 Jahren und damit noch mehr Sicherheit bei der Flexibilisierung. Sie gilt für beide Leistungsklassen, nämlich 150 – 195 kWel sowie 200 – 250 kWel. Mit dieser Maßnahme unterstreicht das Unternehmen die zuverlässigen Alltagseigenschaften des am Markt sehr erfolgreichen Modells, das am Firmensitz im mittelfränkischen Merkendorf entwickelt wurde und dort auch gebaut wird.

Wie alle weiteren Typen der Reihe „BHKW – Made by agriKomp“ überzeugt auch das BGA136 insbesondere durch seine robuste Konstruktion sowie die zuverlässige, vielfach praxiserprobte Technik, was eine sehr hohe Verfügbarkeit gewährleistet. Es basiert auf dem ausgereiften Sechszylinder-Reihenmotor der SCANIA Motorengeneration DC13 mit emissionsoptimierter Gas-Otto-Technologie.

Die zweijährige Garantie umfasst im Garantiefall die Instandsetzung oder den Austausch von unter die Garantie fallenden Bauteilen, inklusive Fahrt-, Transport- und Montagekosten. Zusätzlich ist in der Garantie das Material der Regelwartungen enthalten. Voraussetzung, um in den Genuss der zweijährigen Garantie zu kommen, ist die Durchführung der Regelwartungen durch einen von der agriKomp autorisierten Servicepartner, wie z.B. den Netzwerkpartner „ServiceUnion“. Die Servicegesellschaft ist spezialisiert auf Wartungen, Reparaturen und Repowering-Maßnahmen von Biogasanlagen und BHKW. Von bundesweit zehn Standorten aus sind Techniker, sowie etwaige Ersatzteile, auf kurzen Wegen schnell vor Ort. Das verkürzt die Standzeiten und begrenzt die Servicekosten auf einem Minimum.

Optimale Lösung für die Flexibilisierung

Insbesondere im Flexbetrieb stellen mehrere BGA136 mit jeweils 250 kWel die optimale Lösung für eine Flexibilisierung der Stromproduktion dar. Bei vergleichbaren Anschaffungs- und Instandhaltungskosten ist der Betreiber im Alltagsbetrieb wesentlich flexibler aufgestellt als beispielsweise mit einem 500 kWel BHKW. Des Weiteren sind die Ersatzteilkosten größerer Aggregate um einiges höher als die eines BGA136. Auch bei Wartungsarbeiten, Reparaturen oder einer Störung an einem Aggregat, läuft das Zweite einfach weiter. Im Flexbetrieb bietet diese Installation somit beste Regelbarkeit und optimale Performance.

Anstelle von Batterien kommt im BGA136 ein standardisierter Netzstarter zum Einsatz. Dieser garantiert mit konstanter Drehzahl ein sicheres Startverhalten, welches besonders im Flexbetrieb unabdingbar ist.

Bereits seit vielen Jahren entwickelt und fertigt das Unternehmen unter der Bezeichnung „BHKW – Made by agriKomp“ eigene Blockheizkraftwerke.

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Portrait:
Seit Mitte der Neunziger Jahre entwickeln wir von agriKomp wegweisende Biogassysteme.
Mehr als 850 Biogasanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von rund 250 MWel haben wir bisher mit unseren Kunden realisiert. Unser Ziel war und ist es bis heute, landwirtschaftlichen Betrieben schnell und mit überschaubarem Aufwand den Einstieg in die Energiewirtschaft zu ermöglichen. Alle wesentlichen Komponenten werden innerhalb der agriKomp Group entwickelt und gefertigt. Dies garantiert absolute Zuverlässigkeit und gleichbleibend hervorragende Qualität. Seit 2015 entwickeln und fertigen wir Blockheizkraftwerke mit moderner Motorentechnologie in einem Leistungsbereich von 50 kWel bis 350 kWel. Unsere BHKWs zeichnen sich durch ihre Robustheit und Zuverlässigkeit aus.
Das Ergebnis sind niedrige Wartungskosten, die in der Branche ihresgleichen suchen.
Für das gesamte agriKomp Netzwerk sind international rund 400 Mitarbeiter tätig. Neben dem Hauptsitz der agriKomp Group in Merkendorf, Deutschland sind wir mit eigenen Niederlassungen und Partnern in Großbritannien, Frankreich, der Schweiz, Dänemark, Italien, Tschechien, Polen und der Slowakei vertreten. Hinzu kommen Projekte in Kanada, Kenia, Russland und China. Der Service-Bereich in Deutschland wurde mit dem Eintritt in das deutschlandweit vertretene Service-Netzwerk der ServiceUnion erweitert.

Pressekontakt:
agriKomp GmbH
Gernot Buchta
Telefon +49 9826 65959 - 169
Telefax +49 9826 65959 - 384
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.agrikomp.de

Pressemitteilung BUND Naturschutz in Bayern e.V. und Fachverband Biogas e.V. in Zusammenarbeit mit der agriKomp GmbH:

Neue Aufgaben für nachhaltiges Biogas in der Energiewende

Klimaschutz muss jetzt umgesetzt werden! Strom aus Biogas statt aus Kohle muss Wind- und Sonnenstrom unterstützen. Nachhaltig durch Nachrüstung bestehender Biogas-Anlagen und mit ökologischen Leitplanken.

 

Mit zunehmendem Fortschritt der Energiewende erhält Biogas neue wichtige Aufgaben in einer sicheren nachhaltigen Stromversorgung für Deutschland. Strom aus Wind und Sonne hängen ab von Tageszeit, Wetter und Jahreszeit. Flexible und richtig gesteuerte Biogasanlagen ergänzen die Stromversorgung durch die fluktuierende Windund Sonnenenergie. Aber Biogasanlagen können ihre Fähigkeiten bislang nur völlig unzureichend nutzen, weil zu viele Kohlekraftwerke den Markt mit Klima-schädlichem Strom überschwemmen.

 

Richard Mergner, Landesbeauftragter des BUND Naturschutz in Bayern e.V., fordert klare Entscheidungen für den Klimaschutz: „Ohne Kohleausstieg ist kein Klimaschutz möglich! Das Abschalten der Kohlekraftwerke ist dringend notwendig, damit sich möglichst schnell eine auf Erneuerbaren Energien beruhende Stromversorgung entwickeln kann. Nur ein schneller Kohleausstieg kann den Umbau auf flexiblen Betrieb von Biogasanlagen in Deutschland beschleunigen. Ein flexibler bedarfsgerechter Betrieb von Biogasanlagen benötigt zusätzliche Investitionen für neue Motoren und neue Gasspeicher zur Erweiterung der elektrischen
Leistung, um den Strom aus Biogas verstärkt dann zu liefern, wenn kein Strom von Sonne und Wind kommt. Aber wegen des Überangebots von Strom aus Kohlekraftwerken fehlen hierzu die wirtschaftlichen Anreize. Damit alle Biogasanlagen in Zukunft die Lücken im Angebot von Strom aus Wind und Sonne füllen können, braucht es Anreize von den Strommärkten durch Abschalten der Kohlekraftwerke!“

„Ein nachhaltiger Einsatz der Biogastechnologie bedeutet dabei für uns auch, dass möglichst viel der bei der Verstromung anfallenden Wärme genutzt wird. Die Flächen für Intensivkulturen, wie z.B. Mais, zur Energiegewinnung dürfen nicht mehr ausgeweitet werden. Gülle und Mist müssen stärker zum Einsatz kommen, ohne dabei eine stärkere Konzentration von Tierhaltung zu fördern. Wir benötigen eine Verbesserung der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft durch mehr Blühkulturen oder auch neue Energiepflanzen, wie zum Beispiel die Durchwachsene Silphie. Die Ökologisierung der Biogasnutzung ist möglich und notwendig. Dies muss klar geregelt, finanziell angereizt und verständlich beworben werden“, so Mergner weiter.

 

Auch der Hauptgeschäftsführer des Fachverband Biogas e.V., Claudius da Costa Gomez, fordert die Reduzierung des Angebots von konventionell erzeugtem Strom: „Kohlekraftwerke müssen für die Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen abgeschaltet werden. Eine verlässliche Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien ist möglich, wenn wir alle Schrauben intelligent justieren. In einem ersten Schritt muss durch die Herausnahme von dreckigem Kohlestrom der Strommarkt geöffnet werden für die neuen Lieferanten Wind, Sonne und Biogas. Dabei sind Biomasse und Biogas Energiespeicher für Sonnenenergie. Dadurch hat Biogas eine wichtige Funktion, weil der Energieträger verlustfrei speicherbar und flexibel in seiner Nutzung ist. Biogasanlagen können schon heute ohne Probleme Tages- und Wochenschwankungen ausgleichen. Selbst jahreszeitliche Schwankungen können durch entsprechende Fütterung der Anlagen ausgeglichen werden.“

 

Robert Bugar, Geschäftsführer der Agrikomp GmbH, Merkendorf, Landkreis Ansbach, fordert einen echten Markt für erneuerbaren Strom: „Echte Flexibilisierung der Biogasanlagen ist ein dringendes Thema. Derzeit werden die bestehenden Anlagen überbaut, aber in der Praxis noch zu wenig flexibel gefahren, weil die Marktimpulse fehlen. Wir sollten auf die Weiterentwicklung des Flexibilisierungsprozesses drängen. Die Rahmenbedingungen müssen so angepasst werden, dass wir die Anlagen zukünftig über die Markterlöse finanzieren können. Dies kann funktionieren, wenn der Strom in windarmen und sonnenschwachen Zeiten auch einen höheren Marktwert bekommt. Dann wären nicht mehr auf staatlich vorgegebene Förderung angewiesen.“

 

Uwe Welteke-Fabricius, von den Flexperten und Mitglied im Bundesarbeitskreis Energie des BUND e.V., konkretisiert die wichtige energiewirtschaftliche Funktion von Biogas: „Es ist wichtig, dass Politik und Gesellschaft den besonderen Wert von Biogas erkennen. Biogasstrom wurde bisher oft als Grundlastversorgung gesehen, aber in Zukunft gibt es immer mehr Zeiten, in denen Wind und Sonne den kompletten Strombedarf decken. Biogas muss sich auf den zukünftigen Bedarf einstellen. Betreiber werden ihre Stromerzeugung zukünftig auf 5 – 8 Stunden Spitzenlast am Tag umstellen. In der Flexibilisierung speisen die Blockheizkraftwerke (BHKW) der Biogasanlagen in Zeiten des hohen Bedarfes ein und ruhen bei ausreichend Strom aus Wind und Sonne. In der Zwischenzeit wird das Biogas in den großen Gasblasen gespeichert. Institute und Praktiker forschen daran, die Substratvorräte flexibel verfügbar zu machen. Versuchsanlagen können die Biogasproduktion bereits heute innerhalb von Stunden drastisch steigern, innerhalb eines Tages etwa verdoppeln. Damit wird es möglich, bei einer Kälteperiode oder einer Dunkelflaute die Wärme- oder Stromerzeugung auch über mehrere Tage hinweg sicherzustellen. Schon heute ist jede fünfte Biogasanlage für den flexiblen Betrieb gerüstet. Bis 2020 könnte die Biogasbranche über die Hälfte ihrer Anlagen aus der bisherigen Grundlastfahrweise heraus auf bis zu 10 Gigawatt Spitzenlast umstellen, das ist circa ein Fünftel der Spitzenlast in Deutschland.“ 

 

Die größten Potentiale für eine schnelle Reduktion des Treibhausgases Kohlendioxid liegen im Energiesektor. Die kommende Bundesregierung muss vor 2020 weitere Kohlekraftwerke abschalten, damit den Kohleausstieg einleiten und vor 2030 abschließen. Deutschland muss Verantwortung zeigen und darf sein eigenes Klimaziel für 2020, also 40 Prozent weniger Emissionen von Treibhausgasen, nicht über Bord werfen.

 

Für Rückfragen:
Dr. Herbert Barthel,  Referat Energie und Klimaschutz , Mobil: 0151-5048 9963 

Dr. Claudius da Costa Gomez, Fachverband Biogas e.V., Tel.: 08161 984 661

Gernot Buchta, agriKomp GmbH, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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Rückblick Bioenergy Decentral

Neuheiten agriKomp

Merkendorf, Januar 2017. Die agriKomp GmbH wartete dieses Jahr zur Bioenergy Decentral bzw. der Biogas Convention mit 3 Messeschwerpunkten auf: das Biogas-Anlagenportfolio mit Biomethanlösung „agriPure“, einem überarbeiteten BHKW Portfolio und zugehöriger Gasaufbereitung „agriClean“ sowie Lösungen im Bereich Gärproduktaufbereitung - dem „Quetschprofi Plus“ und der „agriFer“ (Gärprodukteindampfung).

Besondere Nachfrage erhielt das eigens entwickelte und gefertigte BHKW-Portfolio. BHKW „Made bei agriKomp“ in den Leistungsklassen 75 – 250 kWel. Als Neuheit wurde die BGA136 mit einer Leistung von 250 kW vorgestellt. Basierend auf der neuen Scania Motorengeneration DC13 wurde ein BHKW entwickelt, welches durch ein ausgewogenes Wirkungsgrad/Betriebskostenverhältnis besticht. Die BHKW Philosophie der von agriKomp entwickelten und am Standort Merkendorf gefertigten BHKW ist ein ausgewogener Wirkungsgrad und geringe Betriebskosten (Wartungs- und Ersatzteilkosten). Ergänzt wird dies durch einen bundesweiten, regional aufgestellten BHKW Service mit aktuell 10 Standorten in ganz Deutschland. Seit 2014 ist die agriKomp bereits mit der BGA086 mit 75 kWel erfolgreich am Markt vertreten.


Weiterhin hohe Nachfrage konnte die agriKomp nach den 75 kW-Anlagenkonzepten „agriSelect“ und „Güllewerk“ verzeichnen. Die Interessenten, v.a. Landwirte mit Milchviehhaltung blicken hier wieder positiver in die Zukunft - bedingt durch sich stabilisierende Milchpreise und Klarheit bezüglich der neuen EEG-Revision. Auch wurde in Deutschland erstmals die zusammen mit Vorwerk entwickelte Biomethanaufbereitunsganlage „agriPure“ vorgestellt. Die erste Anlage ging im September im französischen Chaumont in Betrieb.


Steigende Nachfrage nach Lösungen, was die Gärproduktbehandlung betrifft konnte bereits in den letzten Monaten bemerkt werden. Kommende Reformen (z.B. Düngeverordnung, TA Luft etc.) erfordern Lösungen im Bereich des Gärproduktmanagements. Hier rüstete sich die agriKomp bestens für die kommenden Jahre und kann seinen Kunden passende Produkte bieten.
Hierfür wurde eigens die bewährte Serparationstechnik „Quetschprofi“ mit dem neu entwickelten „Quetschprofi Plus“ auf eine neue Leistungsstufe gehoben. Noch robuster und leistungsfähiger präsentiert sich der Quetschprofi Plus und wartet mit einer echten Innovation auf. Die Schnecke hat eine Keramik-Aufpanzerung was zu einer äußerst geringen Abnutzung und einer sehr hohen Standzeit führt. Das neue V2A-Edelstahl-Gehäuse garantiert einen vielseitigen Einsatz wie zum Beispiel bei Biogas-, Bioabfall-, Industrieanlagen und im Klärwerkbereich.
Für die Weiterbehandlung der Gärprodukte hat die agriKomp exklusiv das Anlagensystem „agriFer“ im Portfolio. Mit der agriFer werden Gärprodukte wirtschaftlich und effizient mittels Umkehrosmose aufbereitet. Das System produziert aus dem Gärprodukt nahezu Stickstofffreies Wasser mittels Umkehrosmose und hoch konzentrierten Dünger, der alle Nährstoffe des Presswassers und in stabiles Ammoniumsulfat überführten Ammoniak enthält.


Die Servicesparte der agriKomp präsentiere sich auf der Messe erstmals unter dem Dach der ServiceUnion. Die ServiceUnion ein Verbund von Herstellern, Dienstleistern und Spezialisten rund um Biogas, dem die agriKomp angehört. Das Konzept ist schnell auf den Punkt gebracht: Kurze Wege - Schnelle Hilfe. Die ServiceUnion ist regionaler Partner, wenn es um Wartung, Instandhaltung, Reparatur, Repowering und Erweiterung einer Anlage geht. Regelmäßig benötigte Ersatzteile, werden in dezentralen Ersatzteillagern vorgehalten, damit diese in kurzer Zeit vor Ort sind. Auch findet sich im Netzwerk immer der passende Spezialist für alle Themen rund um Biogas. Das flächendeckende Netzwerk hat bundesweit aktuell zehn Service-Standorte. Das Netzwerk wird kontinuierlich weiter ausgebaut.


Auch konnte rege Nachfrage aus dem Ausland verbucht werden, was die Internationalität der Messe unterstreicht.
Insgesamt blickt die agriKomp Gruppe nach der Messe als wichtiger Indikator sehr positiv in das Jahr 2017

 

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corporate design agriKomp

Der erste Eindruck zählt:

Das neue Corporate Design etabliert sich Schritt für Schritt

Es ist nicht zu übersehen: Das neue Corporate Design von agriKomp. Unser neues Corporate Design (CD) wurde zum ersten Mal deutlich sichtbar auf der Biogas Fachverbandstagung in Bremen im Januar 2015. Optisch wie haptisch folgte unser Stand dem neuen CD, warme Töne, Holz, strahlte Nähe zum Kunden aus ... Inzwischen wurden alle Broschüren überarbeitet, der Web-Auftritt ist in Arbeit. Kernpunkt sind vor allem unsere Kategorie-Labels. Über ihren Farb-Code ist schnell ersichtlich, um welchen Unternehmensbereich es geht.

Was verstehen wir unter Corporate Design? Corporate Design beschreibt den einheitlichen Auftritt eines Unternehmens, das damit transportierte Selbstverständnis und die Selbstdarstellung. Das klingt sehr theoretisch? Vom einheitlichen Außenauftritt unseres Unternehmens hängt viel ab: Corporate Design sollte sich gut einprägen, es muss die Philosophie des Unternehmens und seines Geschäftsmodells widerspiegeln. Nicht zuletzt verfolgen wir damit einen Wiederkennungswert und eine positive Abhebung gegenüber unserer Konkurrenz.

Aber warum überhaupt ein neues CD? Unser Unternehmen ist in den letzten Jahren stark gewachsen, unsere Produkte und Dienstleistungen haben sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Gleiches gilt auch für unsere Märkte. Die Internationalisierung spielt eine immer größere Rolle. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, arbeiten wir an unserem neuen Corporate Design.

Corporate Design ist kein Zauberwort. Über Design, über die Gestaltung der Website und Broschüren bilden Sie sich, unser Kunde, eine erste Meinung über uns. Das ist eine der Hauptaufgaben des Corporate Designs. Diese Wahrnehmung spielt nicht zuletzt eine wichtige Rolle in der Kundenbeziehung. Und es gilt immer noch: Der erste Eindruck zählt – unser neues Corporate Design, das wir derzeit schrittweise in unseren Medien umsetzen, hilft uns dabei.

Nantes, 19. März 2015

Starke Partner für den französischen Biogas-Markt

Biogas-Messe Nantes 2015: agriKomp GmbH präsentiert innovative Gasaufbereitungstechnik mit hohem Wirkungsgrad

Nantes, 19. März 2015. Auf der diesjährigen französischen Biogas-Messe „Biogaz Europe 2015“, die vom 19. bis 20. März 2015 in Nantes stattfindet, präsentiert der deutsche Biogas-Anlagenhersteller agriKomp GmbH, Merkendorf/Bayern, ein innovatives Gaseinspeiseverfahren für seine französischen Kunden. Neben der Präsentation seiner Biogas-Anlagen und -Komponenten steht die Gasaufbereitungstechnologie, die zukünftig mit einem Unternehmen der VORWERK Unternehmensgruppe umgesetzt wird, im Mittelpunkt der Messepräsentation.

Mit der VORWERK-ASA GmbH, einem Tochterunternehmen der FRIEDRICH VORWERK Gruppe, hat agriKomp einen starken Partner für die Expansion in Frankreich an seiner Seite und erweitert so sein Anlagenkonzept ideal um eine innovative Gasaufbereitungstechnologie. VORWERK ist eines der leistungsfähigsten Rohr- und Anlagenbauunternehmen Deutschlands, das sich auch auf die Planung und den Bau von Biogasaufbereitungsanlagen spezialisiert hat. Seit über 50 Jahren ist das Traditionsunternehmen ein zuverlässiger Partner im Bereich Anlagenbau für Unternehmen aus der Energieversorgung. „Unsere Expertise im Bereich des Biogas-Anlagenbaus ist bereits in Frankreich seit vielen Jahren sehr gefragt und wird im Rahmen der neuen Partnerschaft neue Akzente in der Gasaufbereitung setzen“, erwartet Robert Bugar, Geschäftsführer der agriKomp GmbH.

Gasaufbereitung mit hohem Wirkungsgrad

Für das innovative und klimafreundliche Biogas-Aufbereitungsverfahren stattet agriKomp seine Biogas-Aufbereitungsanlagen mit Membran-Modulen aus. agriKomp greift dabei auf ein Biogasaufbereitungsverfahren zurück, das die Trenneigenschaften von Membranen optimal nutzt. Das Verfahren setzt dabei auf die unterschiedlichen Durchtrittgeschwindigkeiten und Lösungsverhalten der Gase. Im Gegensatz zu den gängigen Abtrennungsverfahren wie Druckwasserwäsche oder Aminwäsche, beruht das Verfahren auf dem Einsatz von Hochleistungskunststoffen, die extrem druck- und temperaturbeständig sind. Die hierbei eingesetzten Hohlfasermembranen haben sich als äußerst effizient erwiesen und reinigen das Rohbiogas auf mehr als 97 Volumenprozent extrem sauber. So kann sich das wertvolle Methan an der Hochdruckseite der Membran sammeln, während das CO2 und der Wasserdampf das molekulare Sieb passieren. Das Biomethan wird dann anschließend zur Einspeisestation weitergeleitet und dort vom Netzbetreiber weiterbehandelt oder gleich in das Erdgasnetz eingespeist. Vorteile dieses Verfahrens sind sein hoher Methangehalt und seine hohe Effizienz.

Gasaufbereitungstechnologie für Kompakt-Biogasanlagen

Ein deutlicher Vorteil für die Zusammenarbeit mit agriKomp: konventionelle Aufbereitungsanlagen sind erst ab einer Rohbiogasmenge von deutlich über 500 Normkubikmeter pro Stunde wirtschaftlich. Das mit den neuen Membranmodulen gewonnene Gas muss für die Einspeisung nicht mehr verdichtet werden, was nicht nur Betriebskosten reduziert und ohne Chemikalien auskommt, sondern auch für kleine Biogasanlagen interessant ist. „Mit der VORWERK-ASA GmbH haben wir einen Partner gefunden, der nicht nur hervorragend zu unserem Portfolio passt. Wir bieten unseren Kunden Produkte namhafter und erfolgreicher Firmen, die für Innovation und Tradition stehen“, versichert Bugar.

Frankreich – Biogas-Markt mit Zukunft

Nach aktuellen Plänen der französischen Regierung sollen in den kommenden drei Jahren rund 1500 neue Biogasanlagen errichtet werden. So soll sich der Anteil der Erneuerbaren Energien am nationalen Energieverbrauch von aktuell 14,2 Prozent auf 32 Prozent 2030 erhöhen. Neben ländlichen Biogasanlagen liegt das Augenmerk auf der Produktion von Bio- Erdgas, das in das französische Erdgasnetz eingespeist werden soll. Bis heute wurden rund 400 Standorte landesweit identifiziert, die in den kommenden Jahren angeschlossen werden können. Mit seinen guten Förderbedingungen trifft agriKomp in Frankreich auf einen der größten Biomassepotenziale für Biogas in Europa. Die positive Haltung der französischen Politik gegenüber der Biogasbranche ist für agriKomp Grundlage, verstärkt in das französische Geschäft zu investieren. „Das Potenzial für Biomethanerzeugung ist in Frankreich noch lange nicht ausgeschöpft. Wir erwarten, dass sich dieser Boom mit der Gasaufbereitung noch verstärken wird“, so Bugar. Der fränkische Anlagenbauer hat bis heute über 40 Biogasanlagen in Frankreich und weltweit über 800 Anlagen errichtet und wird zukünftig weitere Expansionsstrategien umsetzen.

Kurzportrait:
„Alles aus einer Hand“, darauf legt agriKomp größten Wert. Der deutsche Biogasanlagenhersteller zählt heute zu den Global Playern in Sachen Biogastechnik. International hat agriKomp bisher 800 Biogasanlagen gebaut. Rund 500 Mitarbeiter sind für das Unternehmen weltweit tätig. Neben dem Firmenhauptsitz in Merkendorf unterhält agriKomp Standorte in ganz Deutschland. Weltweit ist das im Jahre 2000 gegründete Unternehmen in Tschechien, Frankreich, Polen, Italien, Irland, Großbritannien, der Slowakei, in Kanada und jüngst auch in China erfolgreich vertreten.

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